
Die Befreiung des Stadtzentrums von Bergen op Zoom erwies sich als einfache Aufgabe für die 4. kanadische Panzerdivision. Die vollständige Säuberung des übrigen Stadtgebiets gestaltete sich weitaus schwieriger. Im nördlichen Teil der Stadt brachen entlang eines ehemaligen, mittelalterlichen Torfkanals heftige Straßenkämpfe zwischen kanadischer Infanterie und deutschen Fallschirmjägern aus.
Am Freitagnachmittag, dem 27. Oktober, erreichten die ersten Panzer des South Alberta Regiments den Großen Markt von Bergen op Zoom. Obwohl sich deutsche Truppen noch auf der Nordseite der Stadt befanden, empfingen die Einwohner von Bergen ihre Befreier überschwänglich. In den Abendstunden kam es zu den ersten Schusswechseln zwischen den Kanadiern und deutschen Fallschirmjägern des 6. Fallschirmjägerregiments, die sich in den Häusern und Gebäuden auf der Nordseite der Zoom, einem ehemaligen mittelalterlichen Torfkanal, eingenistet hatten. Den Feind aus diesen Stellungen zu vertreiben, erwies sich als schwierige Aufgabe und führte zu sehr heftigen Straßenkämpfen, die letztendlich drei Tage dauern sollten.
Am Nachmittag des 28. Oktober unternahmen die Argylls and Sutherland Highlanders of Canada einen ersten Versuch, die Zoom zu überqueren. Die Überquerung scheiterte am deutschen Maschinengewehrfeuer. Zwei weitere Versuche im Dunkeln schlugen ebenfalls fehl. Eine zweite herangeführte Einheit des Lincoln and Welland Regiment war erfolgreicher. Sie versuchten am späten Samstagabend, einen kleinen Brückenkopf im Industriegebiet entlang der Zoom zu errichten. Ein Ort, an dem der Wasserweg weniger tief ist. Auch Panzer standen bereit, um die Überquerung zu unterstützen. Die folgenden nächtlichen Kämpfe waren verworren und manchmal chaotisch.
Met de grootste moeite wist een kleine groep van Lincoln's bij een wasserij de overzijde te bereiken. Rond het pand ontstonden man tegen man gevechten die zelfs zondagochtend verder gingen. Ondertussen slaagden steeds meer Canadezen de Zoom over te steken. Daarom braken de Duitse parachutisten in de loop van zondag de strijd af en ze bliezen de aftocht in de richting van Steenbergen. De Canadese genie ging gelijk aan de slag en zondagavond had het 8th Field Squadron een noodbrug over de Zoom gelegd die de toepasselijk naam ‘Lincoln brug’ kreeg.
Die Kämpfe entlang des Zoom waren noch nie dagewesen heftig gewesen. Die Kanadier hatten erneut den deutschen Widerstand unterschätzt. Außerdem erwies es sich viel schwieriger als vorher gedacht, die ehemalige Torf-Fähre zu überqueren. Die Verluste auf beiden Seiten waren hoch. Die Straßenkämpfe hatten dutzenden Soldaten das Leben gekostet. Der Schaden in diesem Teil der Stadt war enorm.
Zu ihrem großen Erstaunen wurden die sich zurückziehenden deutschen Fallschirmjäger von den Kanadiern nicht verfolgt. Der Grund dafür war, dass die höchste medizinische Kommandantin der Division eine Anordnung für 48 Stunden absolute Ruhe für alle Soldaten erließ. Dies hatte jedoch zur Folge, dass die deutschen Truppen anderswo eine neue Verteidigungslinie aufbauen konnten ……
BRONN Befreiungsroute Europa
Die Fotos sind im Oktober 1944 aufgenommen, Fotograf: J.H.M. Weijts, Sammlung WestBrabantsArchief.
(Das Foto ist auch auf der Seite von Liberation Route Europe zu sehen)
Die nun Fotos wurden am 21. Juli 2024 von Maarten van ‘t Hof gemacht.


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