
Liebhaber von Kunst, Handwerk und Kreativität können diesen Sommer in Halsteren auf ihre Kosten kommen. Fünf Künstler öffnen zwei Wochenenden lang gemeinsam die Türen für eine inspirierende Ausstellung im stimmungsvollen Skulpturengarten und Atelier der Künstlerin Paula Withagen.
Von raffinierten Schmuckstücken und Keramiken bis hin zu Filzen aus Wolle, Naturkunst und ausdrucksstarken Skulpturen: Diese Ausstellung zeigt, wie vielseitig Kunst sein kann, wenn Handwerkskunst, Leidenschaft und Vorstellungskraft zusammenkommen.
Die teilnehmenden Künstler sind:
Jeder Künstler bringt seinen eigenen Stil, seine Materialwahl und seine Geschichte mit. Gerade diese Kombination sorgt für eine überraschende und abwechslungsreiche Ausstellung, in der die Besucher immer wieder etwas Neues entdecken.
Neben der Kunst selbst, bildet auch der Standort einen wichtigen Teil des Erlebnisses. Die Ausstellung findet im Garten und Atelier von Paula Withagen in Halsteren statt – eine inspirierende Umgebung, in der Kunst und Natur auf besondere Weise zusammenkommen.
Die Ausstellung ist an zwei Wochenenden zu besuchen:
Täglich von 11:00 bis 18:00 Uhr
Am Samstag, dem 11. Juli um 15.00 Uhr wird die Ausstellung offiziell eröffnet von Cees Meier, Vorsitzender von BAS Bergen op Zoom.
Garten und Atelier von Paula Withagen
Daansbergen 48
4661 RG Halsteren
Wer auf der Suche nach einem inspirierenden Ausflug in die Region Bergen op Zoom ist, findet hier eine perfekte Kombination aus Kunst, Atmosphäre und Entspannung. Eine schöne Gelegenheit, lokale Talente zu entdecken und mit den Künstlern selbst ins Gespräch zu kommen.
Besonders außergewöhnlich: Der Skulpturengarten von Paula Withagen ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet.
Eine Empfehlung für jeden, der Kunst mit Charakter mag.
Marie-Cécile schafft tragbare Kunstwerke, meist aus der Wolle ihrer eigenen Drenthe-Heideschafe. Ihre weichen, handgefilzten Schals und Kragen bilden eine ausdrucksstarke, mal spritzig bunte, mal eher schlicht natürliche Signatur in ihrem Werk.
Darüber hinaus entwirft und fertigt sie (akustische) Wandpaneele und Objekte, die Wolle und Raum gegenseitig verstärken.
Im Atelier auf ihrem monumentalen Bauernhof ’t Ceciliahof macht sie ihre Wollkunst und gibt auch Workshops in Wollbearbeitung und Filzkunst. Natur gibt ihr oft Inspiration für die Bilder, z.B. Tiere und Blumen.
Natur und Kunst vereinen sich in den Naturdarstellungen und Naturskulpturen von Anja. Seit Jahren arbeitet Anja mit den Naturelementen und reinen Naturschätzen, die ihr begegnen. Daraus entstehen ihre Naturkreationen in ihrer Einfachheit, Reinheit und manchmal auch rohen Schönheit. Ein verrostetes Metall oder anderes wiederverwendetes Material dient bei Bedarf als Träger. ‘Wir sind Natur’ ist seit Jahren Anjas Grundeinstellung. Ihre Arbeitsweise dreht sich mehr ums Sehen, Hören und Folgen als ums Erdenken und Machen. Und drückt die Verflechtung zwischen ihrer eigenen Natur und dem Leben um sie herum aus. Die Naturkreationen sind meist rein und unbehandelt und können Teil des Lebens im Garten bleiben.
Aufgrund einer Arbeitserlaubnis begann ich 1999 in den Vereinigten Staaten zu leben. Dort schrieb ich mich an der Kunstakademie in Houston, Texas, ein.
Das erste Jahr belegte ich hauptsächlich Zeichen- und Malkurse. Bald folgten Kurse in Goldschmiedekunst, Emailleausbildung, Glasfusing, Schweißen, Falten von Metall und viele weitere kreative Workshops in allen Bereichen. Statt der geplanten 3 Jahre dauerte die Entsendung fast 12 Jahre und ich fühlte mich inzwischen wie ein Fisch im Wasser an der Glassell School of Arts, wo ich meine Kurse mindestens 2 Tage pro Woche belegte. Dort begann ich auch, meine Kreationen auf verschiedenen Kunstmärkten und Ausstellungen zu verkaufen.
Sobald ich wieder in den Niederlanden war, ging der kreative Prozess weiter und ich fand ein Haus mit einer Atelierfläche. Seitdem gibt es keine Bremse für meine kreativen Gedanken und ich versuche immer wieder neue Techniken oder kombiniere alte Techniken, um auf diese Weise wieder etwas Neues zu schaffen. Ich wurde Sekretärin bei der Vereinigung der niederländischen Emailleure und wurde Mitglied verschiedener Kunstgruppen in den Niederlanden und ich bin auch immer noch Mitglied einiger Kunstorganisationen in den USA.
Für diejenigen, die auch das Fach lernen wollen, gebe ich ab und zu einen Workshop, weil ich der Meinung bin, dass all das Wissen, das ich im Laufe der Jahre angesammelt habe, nicht verloren gehen darf.
Website www.DoubleEyeDesign.com
Die Natur gibt Anneke oft Inspiration für die Bilder, z.B. Tiere und Blumen.
1998 begann sie Kurse in einem Kreativzentrum, nach kurzer Zeit erwarb sie ihren eigenen Elektro- und Rakubrennofen. Neben dem Experimentieren belegte sie auch Workshops für Raku- und Kupfermattenbrennen.
Durch Nutzung von verschiedenen Sorten Ton und der Art des Fertigstellens und Verarbeitens,
wie handvormen, aber auch Tonplatten oder Kugelförmen zu verwenden als
Ausgangspunkt, entstehen aller Art von Tierfiguren, Vögel, Kühe, Schafe und mehr.
Auch durch die Kombination von Keramik mit anderen Materialien, wie Kupfer,
Aluminium, Holz und/oder Schmiedearbeiten erzeugen ein ganz eigenes und einzigartiges Bild.
Aus dem rohen Stein sucht Paula nach dem vorhandenen Inhalt. So versucht sie, eine harmonisierende Form zwischen dem Stein und dem Endergebnis zu finden. Fast immer meißelt sie menschliche Figuren, meist in einem sozialen Kontext, oft spielt Verbundenheit dabei eine Schlüsselrolle.
Bei den Einzelnen sucht sie vor allem nach Haltung und Emotion. Manchmal bewegen sich diese Figuren am Rande des Spannungsfeldes, dann wieder scheinen sie in ihrer Haltung erstarrt. Schließlich ist für sie die Einheit “Bild und Sockel” fundamental.
Gleichwie in den Bildern sind menschliche Gestalten in ihren Gemälden zu entdecken. Daher könnte man von einem plastischen Gemälde sprechen. Oft steckt ein sozialer Kontext darin, als seien die Figuren im Dialog miteinander.
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