Krigsmonument med trær og blå himmel - Bergen op Zoom

Esperanto / Zamenhofdenkmal

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Im Jahr 1926 wurde der Römisch-Katholische Esperanto-Studienclub von der Römisch-Katholischen Militärvereinigung in Bergen op Zoom unter dem Namen “Nia Katolika Idealo” (NKI) gegründet. Im Juli 1931 entstand innerhalb der NKI die Idee, ein “Zamenhofdenkmal” zu realisieren. Der Entwurf stammt von Mario Santuz, eine “Nadel mit Weltkugel”.

Esperanto ist als neue Weltsprache gedacht, entwickelt vom visionären und idealistischen polnischen Augenarzt Ludwik Lejzer Zamenhof. Sein Ziel war es, eine Sprache zu schaffen, die weltweit als Zweitsprache dienen könnte, um die Kommunikation zwischen Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen zu erleichtern und den internationalen Frieden und das Verständnis zu fördern. Zamenhof glaubte fest daran, dass eine gemeinsame Sprachbarriere eine Hauptursache für Konflikte und Missverständnisse zwischen den Nationen war.

Bei der feierlichen Enthüllung des Denkmals zu Ehren von Zamenhof war seine Tochter, Lidia Zamenhof, anwesend. Lidia spielte eine wichtige Rolle bei der Förderung und Verbreitung von Esperanto auf der ganzen Welt. Sie war selbst Sprachwissenschaftlerin und war sowohl für ihre Fähigkeiten als auch für ihre Leidenschaft für die Idee bekannt, die ihr Vater niedergelegt hatte. Sie betonte, wie die Sprache nicht nur ein Mittel zur Kommunikation ist, sondern auch ein Symbol der Einheit, der Hoffnung und einer gemeinsamen Zukunft.

Das Monument selbst ist ein Kunstwerk, das die Essenz von Esperanto symbolisiert: eine Welt, die trotz ihrer Vielfalt geeint ist. Eine Mischung aus Kultur und Sprache wird subtil in das Design eingewoben.

Mehr Informationen über dieses Bild und die anderen Bilder in unserer Stadt finden Sie bei KidOR, Stiftung Kunst im öffentlichen Raum.

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