Statue eines Mannes bei einem Baum - Bergen op Zoom

Haarmann

Erwartete Lesezeit: ca. 1m und 5s

An der Ecke von Potterstraße und die Bossstraße befand sich früher die Vlasmarkt. Dieser Ort erinnert an eine Zeit, in der Flachs ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Leinen und Seilen war und in der Handel und Handwerk das Straßenbild prägten. Die hier gezeigte Skulptur verweist auf diese Geschichte und hält die Geschichte der Flachsverarbeitung lebendig.

Bildhauer Kees Warmoeskerken ließ sich für dieses Kunstwerk vom traditionellen Werk des Flachsbinders inspirieren. Sein erster Entwurf war ehrgeizig: Er wollte das Zusammenbinden des Flachses mit einer Wasserlandschaft kombinieren, wobei ein Brunnen die Flachsgebund darstellen sollte. Aufgrund der hohen Wartungskosten wurde diese Idee jedoch nicht verwirklicht. Stattdessen entschied sich Warmoeskerken für eine zeitlose und kraftvolle Darstellung des Handwerks selbst.

Um die Arbeit so authentisch wie möglich zu gestalten, reiste der Künstler mehrmals nach Koewacht in Seeländisch-Flandern, die einzige Region in den Niederlanden, in der die Flachskultur noch sichtbar präsent ist. Dort beobachtete er die Arbeit auf dem Land und sprach mit Bauern aus der Umgebung. Einer von ihnen stand Modell für die endgültige Skizze der Statue.

Das Binden von Flachs wird nicht sitzend gemacht, aber kniend. Nadat de stengels zorgvuldig zijn samengebracht, trekt de vlasbinder de bundel omhoog. Precies dit moment – de afronding van het zware handwerk – vormt het uitgangspunt van het beeld. Het kunstwerk is gegoten door Lon Vermunt Es bildet eine greifbare Erinnerung an ein Handwerk, das einst untrennbar mit diesem Ort in der Stadt verbunden war.

Mehr Informationen über dieses Bild und die anderen Bilder in unserer Stadt finden Sie bei KidOR, Stiftung Kunst in der ÖffentlicheRaum.

Dieses Bild ist Teil eines Wanderwegs.

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